Berufsdermatologie in Graal-Müritz.
Wenn die Haut unter dem Beruf leidet: Wir beurteilen berufsbedingte Hauterkrankungen fachärztlich, behandeln sie und begleiten Sie über das Hautarztverfahren. An der Küste besonders relevant für Außenberufe.
- Facharzt für Dermatologie
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- Schwerpunkt
- Handekzeme & UV-Haut
- Verfahren
- Hautarztverfahren
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Die Haut im Arbeitsleben.
Die Berufsdermatologie befasst sich mit Hauterkrankungen, die durch die berufliche Tätigkeit ausgelöst oder verschlimmert werden. Am häufigsten sind Handekzeme und Kontaktallergien, etwa durch Feuchtarbeit oder den Kontakt mit Reizstoffen.
Wichtig ist, früh zu handeln. Über das Hautarztverfahren lässt sich eine möglicherweise berufsbedingte Hauterkrankung erfassen und behandeln, bevor sie sich verschlimmert. Das geht unkompliziert und ohne Krankschreibung.
BK 5101 und BK 5103: die zwei häufigen Fälle.
Hauterkrankungen gehören zu den am häufigsten gemeldeten Berufskrankheits-Verdachtsfällen in Deutschland. Zwei Nummern der Berufskrankheiten-Liste stehen dabei im Vordergrund:
- BK 5101 (schwere oder wiederholt rückfällige Hauterkrankungen): vor allem Handekzeme und Kontaktallergien durch Feuchtarbeit oder Reizstoffe. Seit der Reform 2021 gilt: Der Beruf muss für eine Anerkennung nicht mehr aufgegeben werden.
- BK 5103 (heller Hautkrebs durch berufliche UV-Strahlung): Plattenepithelkarzinome und aktinische Keratosen bei Außenberufen. An der Ostseeküste betrifft das viele Menschen in Bau, Landwirtschaft, Hafen, Fischerei und Seefahrt. Die Abklärung verbinden wir mit der Vorsorge, mehr dazu auf unserer Seite zu aktinischen Keratosen.
Steckt eine Kontaktallergie dahinter, gehört die allergologische Diagnostik (Epikutantest) mit berufsrelevanten Stoffen wie Friseurstoffen, Gummiinhaltsstoffen oder Epoxidharzen zur Ursachenklärung dazu.
Was die Unfallversicherung übernimmt.
Das Hautarztverfahren beginnt mit dem Hautarztbericht an den zuständigen Unfallversicherungsträger, unkompliziert und ohne dass Sie „krankgemeldet" sein müssen. Wird das Heilverfahren übernommen, profitieren Sie spürbar:
- Übernahme der leitliniengerechten Behandlung durch die Berufsgenossenschaft
- verordnete Hautschutz- und Pflegepräparate ohne Zuzahlung
- Hautschutzseminare zu Schutz, Reinigung und Pflege im Berufsalltag
- bei schweren Verläufen stationäre Heilverfahren in spezialisierten Einrichtungen
- Beratung zu geeigneten Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz
Das Ziel ist klar: im Beruf bleiben. Bei früher Meldung und konsequenter Behandlung gelingt das den meisten Betroffenen.
So läuft die berufsdermatologische Betreuung ab.
- 01
Anamnese & Untersuchung
Wir erfassen Beschwerden, beruflichen Hautkontakt und mögliche Auslöser und untersuchen die betroffene Haut.
- 02
Hautarztverfahren
Bei Verdacht auf eine berufsbedingte Hauterkrankung leiten wir das Hautarztverfahren ein, den Meldeweg zur frühen Erfassung.
- 03
Behandlung & Hautschutz
Wir behandeln die Hauterkrankung und beraten zu Hautschutz und geeigneten Maßnahmen am Arbeitsplatz.
- 04
Verlauf
Den weiteren Verlauf begleiten wir und stimmen uns, wo nötig, mit dem Unfallversicherungsträger ab.
Kosten und Kostenträger
Bei anerkannt berufsbedingten Hauterkrankungen kann der zuständige Unfallversicherungsträger die Kosten übernehmen. Die Voraussetzungen klären wir im Hautarztverfahren.
Beratungstermin vereinbaren- Hautarztverfahren
- über Unfallversicherungsträger
- Allgemeine Behandlung
- in der Regel Kassenleistung
Die genannten Preise sind unverbindliche Richtwerte ab dem jeweiligen Betrag. Den individuellen Behandlungsumfang und die konkreten Kosten besprechen wir vorab in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Häufige Fragen zur Berufsdermatologie
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